Weizenkeime sind der hochwertigste und nährstoffreichste Teil des Weizenkorns, denn hier konzentriert die Pflanze die Vitalstoffe, von denen sie sich ernährt – und die auch für uns eine sehr reiche Nährstoffquelle darstellen. Weizenkeime enthalten eine sehr große Bandbreite an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Enzymen.
Weizenkeime enthalten außerdem viel hochwertiges Eiweiß und die für eine gesunde Verdauung so wichtigen Ballaststoffe. Schon 50 g Weizenkeime enthalten fast eineinhalb mal so viel Vitamin E wie empfohlen wird. Auch Weizenkeimöl gehört zu den hochwertigsten und Vitamin-E-reichsten Speiseölen.
Des weiteren enthalten Weizenkeime verschwindend geringe Mengen an Natrium, dafür aber eine geballte Ladung Kalium. Neben vielen anderen Nährstoffen seien hier vor allem die B-Vitamine (Weizenkeime enthalten sogar das sonst nur in tierischen Produkten vorkommende Vitamin B12), Zink, Eisen, Phosphor und Magnesium genannt. In 50 g Weizenkeime findet sich außerdem weit mehr als der empfohlene Tagesbedarf an Folsäure sowie +/- der Tagesbedarf an Molybdän, Selen, Chrom und Mangan.
Weizenkeime sollten roh verzehrt werden und nicht gekocht, weil sie beim Kochen viele ihrer wertvollen Nährstoffe einbüßen. Ihr könnt sie in euer Müsli mischen oder auch über warme Speisen, über Obstsalat oder den Nachtisch streuen. Ihr werdet sicher schnell euer Lieblingsrezept herausfinden.
Aktualisiert (Montag, den 22. November 2010 um 13:15 Uhr)